Familienbett und plötzlicher Kindstod

Familienbett und plötzlicher Kindstod – ein verhängnisvolles Duo?

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Leider kommt es immer wieder vor, dass selbst Kinderärzte falsche Informationen bezüglich des Sudden Infant Death Syndrome (SIDS) bzw. des plötzlichen Kindstodes weitergeben. Daher möchte ich hier gern einmal genauer erklären, was (und was nicht) der plötzliche Kindstod eigentlich ist und welche Faktoren das Risiko tatsächlich erhöhen.

Man weiß auch heute noch nicht genau, was den plötzlichen Kindstod eigentlich verursacht. Es gibt daher verschiedene Theorien:

Eine dieser Theorien besagt, SIDS ist eine Ausschlussdiagnose. Das bedeutet, wenn ein Baby im Schlaf verstirbt und man NICHT feststellen kann, woran es verstorben ist, dann spricht man vom plötzlichen Kindstod. Im Umkehrschluss heißt dies aber, dass ein Baby, das sich im Schlaf eine Decke über den Kopf gezogen hat, oder das im Schlaf zu tief in den Schlafsack gerutscht ist, erstickt ist und nicht am plötzlichen Kindstod verstorben ist.

Eine weitere Theorie sagt, dass ein Baby beim plötzlichen Kindstod an einer Schlafstörung leidet, die dafür sorgt, dass es nicht mehr aus einer Tiefschlafphase erwacht und daraus resultierend das Gehirn nicht mit genug Sauerstoff versorgt wird, weil die Atemfrequenz in der Tiefschlafphase sehr viel niedriger ist, als in anderen Schlafphasen. Normalerweise haben Babys einen natürlichen Schutzmechanismus vor solchen Atemaussetzern und wachen normalerweise auf oder reagieren mit tiefen Atemzügen. Ist es ihnen aber nicht möglich aus der Tiefschlafphase zu finden, funktioniert dieser Schutzmechanismus nicht.

(Es gibt noch weitere Ansätze zur Erklärung, die mir allerdings alle wenig überzeugend erschienen, daher erwähne ich sie hier nicht, denn ich möchte keine falschen Informationen weitergeben.)

Es gibt nun einige Risikofaktoren, die den plötzlichen Kindstod begünstigen sollen. Dazu gehört:

  • Die Eltern sind Raucher (selbst wenn „nur“ auf dem Balkon geraucht wird, erhöht dies das SIDS-Risiko beträchtlich.)
  • Das Kind schläft in einem Nest aus Kissen, Decken und Kuscheltieren. Es drohen Überhitzung und schlechte Sauerstoffzirkulation.

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