Nachhaltig handeln

Wenn man Kinder hat, denkt man plötzlich über Dinge nach, die einem vorher eher selten in den Sinn kamen. Beispielsweise das Thema anständig, gesund und nachhaltig essen. Kinderlos noch die meisten Lebensmittel bei Aldi und Co. gekauft, ertappt man sich plötzlich dabei, wie man immer öfter mit ganzen Einkaufswagen voller Bio-Gemüse und Bio-Obst bei Alnatura an der Kasse steht. So ging es mir zumindest. Ich habe zwar auch durch den aktuell immer stärker werdenden Bio-Trend regelmäßig darauf geachtet, eher Bio-Lebensmittel einzukaufen, aber wenn die Paprika im Supermarkt dann doch nicht mit Bio-Siegel zu haben war, nun ja, dann tat es eben auch die ohne. Seit ich ein Kind habe, denke ich anders über Lebensmittel (und allgemein über Schadstoffe in unserem Leben) nach.

Natürlich ist es eine Frage der Größe des Geldbeutels, wie viel man sich in Bio-Qualität leisten möchte. Ich achte aktuell auf eine gute Mischung.

Es wäre utopisch zu glauben, man könnte sein Leben gänzlich ohne Plastikprodukte leben, aber man kann eine Menge dafür tun, es auf ein Minimum zu reduzieren.

Ich habe vor einiger Zeit angefangen mein Badezimmer von industriellen Pflegeartikeln zu befreien. Aktuell ist nur noch meine Zahnpasta und meine Mascara in einer Plastikverpackung zu finden. Zum Duschen verwende ich vegane Seifen aus Pflanzenölen, für die Haare feste Shampoos. Als Hautpflege nutze ich verschiedene Öle wie Jojobaöl, Kokosöl oder Arganöl. Zum Abschminken nehme ich Kokosöl und das funktioniert besser als jedes andere gekaufte Produkt, das ich jemals hatte (und das waren viele).

Es war eigentlich ganz einfach die Produkte umzustellen und ich weiß gar nicht, wie viel Geld ich damit nun spare, denn regelmäßige Einkäufe in der Drogerie entfallen jetzt einfach. Dazu kommt noch die ganze Chemie, die ich meinem Körper und der Umwelt erspare.

Neben meinem Badezimmer versuche ich auch meine Küche möglichst plastikfrei zu bekommen. Ich nutze Brotdosen aus Edelstahl für die Kita und Glasflaschen wenn wir unterwegs sind. Außerdem gibt es viele tolle Glasbehälter zur Aufbewahrung von Lebensmitteln, die an sich viel funktionaler sind als Plastikdosen. Sie sind für Ofen, Mikrowelle, Kühl- und Gefrierschrank gleichermaßen nutzbar und nehmen dazu keinen Geruch an.

Außerdem haben wir eine große Brotbox aus Edelstahl gekauft, um unser Brot und Brötchen vor dem hart werden zu bewahren.
Mein nächstes  Projekt wird dann ein plastikfreier Kühlschrank, aber das ist eine ziemliche Herausforderung mit all den Plastikverpackungen um unsere Lebensmittel.

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