Einen Gang runter

Es ist viel los bei uns. Gerade sieht die Wohnung wieder aus wie ein Saustall, ich habe unzählige Projekte im Kopf, aber keine Zeit dafür sie in Angriff zu nehmen. Die Eingewöhnung im Kindergarten läuft mehr schlecht als recht und mein Mann ist mit dem Abschluss seiner Dissertation beschäftigt. An 7 von 7 Tagen. Nein, das stimmt nicht. Einen Tag ohne Arbeit habe ich ihm aus den Rippen geleiert. Für mich. Für die Kinder. Und für ihn selbst. An diesem einen Tag lastet nicht alle Verantwortung allein auf meinen Schultern. Aber es ist anstrengend und es zehrt. Ich komme kaum noch dazu, mich in Ruhe hinzusetzen und einen klaren Gedanken zu fassen, geschweige denn, gerade Sätze zu formulieren. Solche, die am Ende einen lesbaren Text ergeben.

Daher habe ich mich dazu entschieden, hier auf dem Blog einen Gang runter zu schalten. Als ich mit dem Bloggen angefangen hatte, wollte ich fundierte, gut recherchierte Artikel schreiben und nicht einfach nur aus unserem Alltag berichten, den ich selbst als nicht besonders anders als den anderer Familien empfinde. Aber diese Artikel schreiben sich leider nicht mal eben schnell. Sie brauchen ihre Zeit und etwas Mühe. In den letzten Wochen wollte ich dann möglichst präsent sein und möglichst viel veröffentlichen. Das führte aber dazu, dass ich meinen Fokus auf dem Weg irgendwie verloren habe.

Damit ich wieder mehr Zeit für mich selbst, meine beiden Krötchen, für wertvolle Artikel und für all die anderen Projekte in meinem Kopf habe, werde ich nur noch etwas schreiben, wenn ich wirklich etwas zu sagen habe und wenn ich euch in meinen Augen auch wirklich interessante Beiträge liefern kann.

Nicht zuletzt steht hier ein sehr großes Projekt ins Haus. Ich werde wieder studieren. Mein vor 15 Jahren begonnenes Pädagogik-Studium möchte ich abschließen, um mich für neue Bereiche zu qualifizieren und mein Wissen, das ich u.a. durch die Recherchen für den Blog, zu untermauern und zu vertiefen. Wahnsinn! Ich kann es eigentlich kaum erwarten!

Ich bleibe präsent, aber eher unregelmäßig, nicht mehr mehrmals in der Woche. Auch das Montagsgedankenspiel macht nach nur kurzem Intermezzo erst mal Pause.

Ich freue mich, wenn ihr trotzdem ab und zu vorbei schaut und weiter mitlest. Denn so ein Blog schreibt man ja nicht für sich selbst, sondern für seine LeserInnen :-).

Bis ganz bald!

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