Nachhaltig in der Küche mit SuperBee Wax Wraps (mit Verlosung)

(Artikel beinhaltet eine Produktempfehlung)

Mit der Geburt meines Großen erhielt auch die Nachhaltigkeit Einzug in meinen Kopf und in unseren Haushalt. Zugegeben, hätte auch schon früher ein Thema in meinem Leben sein können, war es aber nicht. Asche auf mein Haupt. Seitdem mache ich mir viel viel intensiver Gedanken über Dinge wie Umweltschutz, Folgen der Massentierhaltung und die Schäden, die Plastik und Chemie unserer Erde antun. Sogar Fördermitglied von Greenpeace bin ich geworden, jawohl :-D.

Ich habe vielen Bio-Lebensmitteln die Tür zu unserer Küche geöffnet und habe versucht auf Glas und Edelmetall bei der Essensaufbewahrung umzusteigen. Was ich allerdings bis jetzt noch nicht ersetzen konnte, waren Frischhalte- und Alufolie. Und das störte mich massiv, denn vor allem Alufolie ist ein großer Umweltsünder. Sie reiht sich nahtlos ein in die Riege von Mikroplastik & Co.

Das Problem mit Alu- bzw. Frischhaltefolie

Das Hauptproblem der Alufolie ist, dass zu ihrer Herstellung Unmengen an Energie notwendig sind. Auf Utopia.de findet man dazu folgendes:

„Gewinnung von Aluminium ist ein dreckiges Geschäft

Aluminium befindet sich von Natur aus nicht frei in unseren Erdschichten, sondern ist immer ein Teil einer Verbindung mit anderen Stoffen. Für den Aluminiumabbau relevant ist dabei das Erz Bauxit. Es besteht zu rund 60 Prozent aus Aluminium und wird im Tagebau aus dem Boden gefördert. Danach wird es zusammen mit Natronlauge erhitzt, wobei Aluminiumoxid frei wird und sogenannter Rotschlamm als Abfallprodukt entsteht. Das Aluminiumoxid wird eingeschmolzen und in einem sogenannten Elekrolyseverfahren schließlich zu Aluminium umgewandelt.

Dabei zerstört jeder einzelne Schritt des Herstellungsprozesses auf eine andere Art und Weise unsere Umwelt:

  • Aluminium wird zur Zeit vor allem in Australien, China, Brasilien, aber auch in Guinea, Indien und Jamaika gefördert. In vielen dieser Ländern muss Ur- und Regenwald abgeholzt werden, um an das Bauxit zu kommen.

  • Das Abfallprodukt Rotschlamm besteht aus vielen giftigen Chemikalien, enthält zum Beispiel Blei und weitere Schwermetalle und kann nicht weiterverarbeitet werden. Bei der Herstellung von einer Tonne Aluminium entstehen bis zu vier Tonnen Rotschlamm. Diese werden je nach Regelung des jeweiligen Landes entweder deponiert oder in große Seen und Flüsse geleitet. Letztere Variante zerstört dabei ganze Ökosysteme, ist meist tödlich für Pflanzen und Tiere und schädigt auch die Gesundheit der Anwohner. Doch auch Deponien sind nicht ohne Risiko: Beispielsweise brach im Oktober 2010 in Ungarn der Damm einer Rotschlammdeponie, wodurch mehrere Dörfer mit dem giftigen Gemisch überflutet wurden und mehrere Menschen starben.

  • Das Elekrolyseverfahren zur Umwandlung von Aluminiumhydroxid in Aluminium ist extrem energieaufwendig. Die Herstellung von Aluminium benötigt in etwa 25 Mal so viel Energie wie die Verarbeitung von Glas und in etwa 10 Mal so viel wie die Produktion von Weißblech. Um ausreichend Energie zu erhalten werden an den Produktionsorten oft große Wasser- oder Kohlekraftwerke errichtet, für die wiederum Regenwald abgeholzt wird.

Fazit: Aluminium ist ein zu wertvoller Rohstoff, um als Wegwerfprodukt (wie beispielsweise als Alufolie) verschwendet zu werden! Die Nutzungsdauer steht oft in keinem Verhältnis zum Ressourcenverbrauch, der für die Herstellung notwendig ist.“

(Quelle: https://utopia.de/ratgeber/wie-schaedlich-ist-aluminium-fuer-umwelt-und-gesundheit/)

Unser System lässt kein Recyceln zu

Zum Recyceln des Metalls bräuchte man zwar nur einen geringen Bruchteil der Energie, die man für die Herstellung benötigt und das Metall ließe sich auch zu 100% recyceln, wäre es nicht meist im Verbund mit anderen Stoffen in Verwendung. Für diese Materialmischungen, z.B. Tetrapacks oder andere Getränkeverpackungen, gibt es aber kein gutes Verfahren zur Trennung, so dass das Aluminium nicht weiterverarbeitet wird und im Zweifel einfach in einer Verbrennungsanlage landet. So kann nicht von seiner guten Recycelfähigkeit profitiert werden und es wird nurmehr immer neues Aluminium hergestellt, um die Verpackungen zu produzieren. Das ist ein gefährlicher und unnötiger Kreislauf.

Neben den umweltschädlichen Faktoren, ist Aluminium erwiesenermaßen auch gesundheitsschädlich und wird in einer recht neuen Studie auch mit der Entstehung von Alzheimer in Verbindung gebracht. Kurzum, es ist wünschenswert Alufolie soweit irgend möglich aus den Haushalten zu entfernen und durch nachhaltigere Produkte zu ersetzen.

Frischhaltefolie erhöht das Plastikaufkommen

Leider eignet sich dazu auch Frischhaltefolie nur wenig, da sie wiederrum die Menge an umweltschädlichem Plastik erhöht, die wir ja eigentlich langsam aber sicher endlich reduzieren wollen, indem beispielsweise Plastiktüten durch nachhaltigere Alternativen ersetzt werden. Frischhaltefolie ist also genauso umweltschädlich und wir brauchen etwas, um auch ihren Verbrauch einzudämmen.

Es muss also etwas anderes her, um Alu- und Frischhaltefolie in möglichst vielen Bereichen zu ersetzen. In der Grillsaison kann Alufolie zum Beispiel durch Grillschalen aus Edelstahl und kleine Behälter aus emailliertem Porzellan oder Mini-Bräter ersetzt werden. Ich denke da an Feta vom Grill, den man ja eigentlich in Alufolie wickeln würde. Oder eben Alugrillschalen für Fisch, die man nicht mehr nutzen möchte.

Um Lebensmittel frisch zu halten oder Schüsseln und andere Behälter ohne Deckel abzudecken, nutzt man normalerweise eine der beiden oben genannten Folien. Großartig andere Möglichkeiten gab es keine, hatten die Behältnisse keine Deckel.

Eine echte Alternative zur herkömmlichen Alu- und Frischhaltefolie

Bis jetzt. Denn vor kurzem bin ich auf ein tolles neues Produkt gestoßen, was genau dieses Problem lösen will. Es ersetzt Frischhalte- und Alufolie beim Frischhalten oder Einpacken von Lebensmitteln, ist wiederverwendbar und umweltverträglich hergestellt. Die SuperBee Wax Wraps. Das sind in Bienenwachs getränkte Baumwolltücher, in die man Lebensmittel einpacken oder mit welchen man Schüsseln abdecken kann. Durch das Wachs passen sie sich dem Rand der Schüssel an und behalten ihre Form dann bei. Man kann die Tücher ganz einfach waschen und das Bienenwachs hat dazu natürliche antibakterielle Eigenschaften.

Das einzige, was die Tücher gar nicht mögen, ist verständlicherweise Hitze. Sie sind nicht geeignet für Ofen, Mikrowelle, Grill oder die Spülmaschine. Aber die eierlegende Wollmilchsau gibt es nun mal leider nicht und für ihren beabsichtigten Zweck sind die Tücher wirklich toll. 12 Monate verwendbar, leicht zu reinigen bzw. zu pflegen und stylisch sind sie allemal. Auch Papiertüten fürs Pausenbrot ersetzen sie ganz wunderbar, denn auch Papier ist ein Material, was man, auch wenn es nicht so umweltschädlich ist wie andere Verpackungen, im besten Fall sparen kann.

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Ich finde die Idee toll und unterstützenswert. Daher habe ich mir vor kurzem ein BeeGinner Set bestellt, um zu sehen, wie praktikabel die Tücher im Alltag sind. Ich habe sie jetzt eine Weile ausprobiert und kann sagen: Sie sind eine gute Alternative für jeden, der weg will von Alu- und Frischhaltefolie und dem Nachhaltigkeit wichtig ist. Sie sind leicht in der Handhabung und ähnlich wie bei Stoffwindeln, macht das Design Lust aufs Benutzen. Die Tücher schmiegen sich wunderbar ihrem Inhalt an und schließen ihn sicher ein. Auf Schüsseln halten sie sogar besser als das Alu- oder Frischhaltefolie bei mir bis jetzt je getan haben.

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Wie bei fast allem, was unserer Umwelt zu Gute kommt, muss man für die Anschaffung etwas mehr investieren, aber das liegt meiner Meinung nach nur daran, dass wir (wie bei Lebensmitteln auch) den falschen Referenzpreis im Kopf haben.

Da die Tücher mich so überzeugt haben, habe ich eine kleine Überraschung für euch: Mir wurde von SuperBee WaxWraps ein BeeGinner Set bestehend aus 3 Wachstüchern in verschiedenen Größen zur Verfügung gestellt, was ich gern verlosen möchte.

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So nehmt Ihr an der Verlosung teil:

1. Schenkt meinem Gewinnspielbeitrag auf Facebook ein Like und hinterlasst bis Freitag, den 28.07.2017, um 23.59 Uhr einen netten Kommentar, in dem Ihr schreibt, wofür ihr die Tücher verwenden würdet.

2. Seid auf Facebook Fan von kidzchaos. (klickt auf „Gefällt mir“) und wenn ihr wollt von SuperBee Wax Wraps.

3. Für das Markieren von 2-3 Freunden gibt es je ein Extra-Los.

Ich freue mich, wenn ihr den Beitrag teilt, das ist aber keine Teilnahmevoraussetzung.

Ihr müsst mindestens 18 Jahre alt sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, der Gewinn wird nicht in bar ausgezahlt. Die Verlosung wird von kidzchaos angeboten und steht in keiner Verbindung zu Facebook oder anderen sozialen Medien und wird in keiner Weise von diesen gesponsert, unterstützt oder organisiert. Bei Fragen zum Gewinnspiel ist einzig kidzchaos zu kontaktieren. Eure Daten werden von mir nicht über das Gewinnspiel heraus weiterverwendet und nicht an Dritte weitergegeben.

Am 29.07.2017 entscheidet der Zufall, wer die Tücher gewinnt. Das Briefporto übernehme ich für den Gewinner/die Gewinnerin, es entstehen euch also keinerlei Kosten. Ihr dürft euch einfach nur über den Gewinn freuen :-). Der Gewinner/die Gewinnerin wird von mir auf Facebook über eine persönliche Nachricht über den Gewinn informiert und im Gewinnspielpost bekannt gegeben. Wenn er/sie sich nicht innerhalb von 48h zurückmeldet, verfällt der Gewinn und es erfolgt eine erneute Auslosung.

Ich wünsche euch ganz viel Glück beim Gewinnspiel und grüße euch lieb.

Unterschrift für Blog

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