Blogparade Mein #WunschFamilienAlltag

Die liebe Jana von Frau Birnbaum und der Tellerrand aus meinem Mütterteam hat zur Blogparade aufgerufen und ich möchte auch gern meinen Senf dazu geben.

Das Thema Arbeiten mit Kindern umtreibt mich auch gerade. Unser Chaoskind wird in einigen Wochen in einen tollen Kindergarten gehen von dem ich weiß, dass er gut und ganz im Sinne unserer Vorstellung von „Erziehung“ betreut sein wird. An diesem Teil der Kinderfront also alles super. Das Chaosbaby wird mit seinen 7 Monaten natürlich noch nicht fremdbetreut. Trotzdem würde ich mittlerweile gern wieder etwas mehr machen, als „nur“ Kinderbetreuung. Ich denke im Moment viel darüber nach, wie mein Berufsalltag in einiger Zeit aussehen soll. Fest steht: lange Pendelzeiten werden nicht mehr möglich sein. Auch soll sich mein beruflicher Fokus verändern. Ich werde mit großer Wahrscheinlichkeit ab kommendem Herbst mein vor Jahren abgebrochenes Pädagogik-Studium wieder aufnehmen, um mir die Tür in den pädagogischen Bereich zu öffnen. Das bedeutet „Studieren mit Kind(ern)“. Und hier kommt mein #Wunschfamilienalltag ins Spiel. Dieser würde folgendermaßen aussehen:

Mein Mann würde eine 80%-Stelle annehmen und wir würden, gemeinsam mit den Großeltern, die Betreuung des Chaosbabys aufteilen, damit der Kleine die geplanten 2 Jahre nicht fremdbetreut werden muss. Ich würde vorerst die nächsten 2 Jahre meinen Bachelor in Pädagogik absolvieren und dann erst wieder ins Berufsleben einsteigen. Dies würde ich mit maximal 25 Stunden tun und das in einem Job, in dem ich ohne Probleme von Zuhause arbeiten könnte, oder wenigstens mit minimierten Wegzeiten. Natürlich in einer Tätigkeit, die mich sowohl emotional als auch intellektuell erfüllt ❤️. *träumendarfman*

Prinzipiell vertrete ich die Ansicht „Die Kinder sind nur einmal so klein“ und möchte mir die Zwänge der Arbeitswelt nicht auferlegen lassen. Das dort vorgegebene Tempo stimmt absolut nicht mit dem Tempo eines normalen Familienalltags überein und setzt Familien systematisch unter Druck und drängt Mütter (und ab und zu auch Väter) dazu sich entweder für die Familie oder den Job zu entscheiden. Mir persönlich ist es wichtiger, dass meine Kinder sich geborgen in ihrer Familie fühlen, als mich dem Diktat der Wirtschaftswelt zu unterwerfen. Auch, wenn das bedeutet, dass die Suche nach dem richtigen Job länger dauert oder das Gehalt geringer ausfällt. Die Familienunfreundlichkeit, die in den meisten Unternehmen vorherrscht, ist eine Schande und diskriminiert Mütter per Definition. In dieser Hinsicht muss sich sowohl in der Politik, als auch in den Unternehmen noch so viel tun! Umdenken ist angesagt! 

Zum Glück habe ich noch etwas Zeit, mir Gedanken zu machen, wie ich meinen #Wunschfamilienalltag im Detail aussehen lassen möchte und ich bin in der bequemen Lage, dass mir alle Möglichkeiten offen stehen. Dafür bin ich dankbar, denn ich weiß, dass dies nicht jedem möglich ist. Zum Online-Business-Kongress von Lena Busch habe ich mich gleich angemeldet, um mich von vielen verschiedenen interessanten Menschen inspirieren zu lassen und unterschiedliche #Wunschfamilienalltage kennenzulernen. Der richtige Weg für uns liegt mit Sicherheit irgendwo zwischen allen Wegen, die ich noch kennenlernen werde.

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